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Best Practices

Ein KI-Telefonassistent verhält sich wie ein Mitarbeiter: Er kann Unglaubliches leisten, braucht aber kontinuierliches Coaching. Es ist keine Software, bei der ein Button einfach rot wird - die KI hat ein Verhalten, das mal besser und mal schlechter performt. Diese Seite bündelt die typischen Probleme und die wichtigsten Best Practices.

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Die KI duzt, obwohl sie siezen soll, oder reagiert schlecht auf einen Einwand. Lösung: den Prompt anpassen.

Der Prompt steuert, welche Inhalte die KI zurückgibt. Alles andere lässt sich darüber nicht beeinflussen. Vorgehen: vor dem Livegang Testanrufe machen, anpassen; nach dem Livegang aus echten Gesprächen lernen und weiter nachschärfen.

Die Zeit zwischen dem Ende deiner Aussage und der Antwort der KI. SalesFrank betreibt eine der schnellsten Infrastrukturen in Deutschland. Ein Voice-Agent besteht aus drei Komponenten:

  1. Sprache → Text (Spracherkennung),
  2. das Sprachmodell (z.B. OpenAI via Azure, Google Gemini),
  3. Text → Sprache (Sprachsynthese).

Wir orchestrieren diese drei und sind zugleich davon abhängig, dass die Anbieter schneller werden - was sie rasant tun. Aktuell ist die KI noch einen Tick langsamer als ein Mensch, der Abstand schrumpft aber schnell.

Stimmen produzieren manchmal Störsignale, ein komisches Lachen oder plötzliche Betonungswechsel. Das hängt am Stimmenanbieter. Manche Stimmen sind anfälliger als andere - wechsle im Zweifel die Stimme. Die drei oben empfohlenen Stimmen produzieren besonders wenige Artefakte.

Ein Anruf wird z.B. als „interessiert“ markiert, obwohl kein echtes Interesse vorlag. Die Klassifikation macht ein Sprachmodell - kein Schwarz-Weiß. Wenn dir das auffällt: Anruf auswählen, Problem melden und unter „Ergebnisextraktion“ das richtige Ergebnis beschreiben. So verbessern wir den Algorithmus.

Manchmal spricht die KI 30 Sekunden mit einer Mailbox, ohne es zu merken. Auch das bitte kurz melden - so verfeinern wir die Erkennung.

  • KI-Datenextraktion nutzen - bei jedem Anruf wichtige Infos ziehen (z.B. Name des Entscheiders, Einwände, Qualifizierungsfragen). Siehe Ergebnisse auswerten.
  • Kurze Startnachricht - nicht mit „Ich bin ein KI-Telefonassistent …“ überrollen. Siehe Agent & Stimme.
  • Prompt: testen, testen, testen - es gibt Best Practices (Baumstruktur, klare Struktur), aber am Ende zählt: Wenn der Prompt funktioniert, funktioniert er. Iterativ anpassen.
  • Zeitplan an der Zielgruppe orientieren - B2C ca. 16 bis 19 Uhr, B2B ca. 8 bis 17 Uhr.
  • Tägliches Anruflimit - beim Start z.B. 100 Minuten/Tag, dann hochskalieren. Siehe Technisches.
  • Call-to-Action testen - verschiedene Kampagnen mit Kalenderbuchung, Weiterleitung oder Rückruf gegeneinander laufen lassen.
  • Benachrichtigungen aktivieren - und mit der KI zusammenarbeiten.

Stand heute läuft die Maschine noch nicht in allen Fällen zu 100 % autonom. Oft übernimmt die KI das Presetting (ist die Person da, ist sie qualifiziert) und in vielen Fällen sogar das Setting (Terminbuchung). Wo sie den letzten Schritt nicht schafft, fasst du selbst nach - und holst mit dieser Vorarbeit deutlich mehr aus deiner Zeit heraus. Übergib der KI schrittweise mehr Verantwortung, je besser sie performt.