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Agent & Stimme

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Auf der Agentenseite legst du fest, wie deine KI klingt, spricht und sich verhält. Der wichtigste Teil ist der Prompt - er ist das Herzstück deines Agenten und birgt das größte Optimierungspotenzial.

Lieber alles im Video? In der SalesFrank Academy erklärt Linus jedes Kapitel Schritt für Schritt.

Agent-Tab mit Name, Sprache, Startnachricht und Prompt

Der Agent-Tab von oben nach unten: Name, Sprache, Startnachricht und der Prompt.

Gib deinem Agenten zunächst einen Namen, mit dem er in Gesprächen auftritt. Danach wählst du die Sprache. Unterstützt werden unter anderem Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch - sowie Multi.

  • Multi lässt die KI über 100 Sprachen sprechen (u.a. Russisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch) und sogar mitten im Gespräch wechseln.
  • Nachteil: Multi-Stimmen klingen weniger realistisch als auf eine Sprache optimierte Stimmen.

Dialog zur Stimmenauswahl

Die als „Empfohlen“ markierten Stimmen produzieren die wenigsten Artefakte. Eigene Klone liegen unter „Meine Stimmen“.

Dialog zum Klonen der eigenen Stimme

Beim Sofort-Klon nimmst du rund 30 Sekunden auf oder lädst eine Datei hoch. Der Klon kostet einmalig 99 € vom Guthaben.

Du hast zwei Möglichkeiten:

  • Eine der vorhandenen Stimmen aus der Plattform auswählen.
  • Deine eigene Stimme klonen - direkt in der Plattform aufnehmen oder eine Datei hochladen. Auf geklonte Stimmen greifst du über den Reiter Meine Stimmen zu.

Optional wählst du ein Hintergrundgeräusch - das ist reine Geschmackssache und hängt davon ab, wie deine Zielgruppe das Gespräch wahrnehmen soll.

Die Startnachricht ist der erste Satz, mit dem die KI ins Gespräch startet. Ein Beispiel, das in der Praxis gut funktioniert:

„Guten Tag, Herr Müller, mein Name ist Sophie. Ich rufe aus dem Team von Herrn Berger an. Sie hatten sich bei uns vor einiger Zeit für das Thema Wärmepumpe interessiert. Haben Sie kurz zwei Minuten Zeit?“

Warum das funktioniert: Der Gegenüber weiß sofort, worum es geht, und wird trotzdem höflich nach Zeit gefragt.

Auf Variablen aus der Leadsektion (z.B. Anrede, Nachname) greifst du per Auswahl oder über geschweifte Klammern zu.

Der Prompt gibt der KI ihr gesamtes Verhalten mit: ob sie duzt oder siezt, wie locker oder förmlich sie klingt und wie das Gespräch abläuft. Stell dir den Gesprächsablauf wie ein Baumdiagramm vor: Wie startet das Gespräch? Was passiert bei „Ja“, was bei „Nein“?

Ein bewährter Prompt (Beispiel: Reaktivierungs-KI) ist so aufgebaut:

  1. Identität - in welche Rolle schlüpft die KI? (Team, Unternehmen, Aufgabe). Wie beim Onboarding eines neuen Mitarbeiters.
  2. Gesprächsziel - was soll erreicht werden? (z.B. Interesse reaktivieren, damit der Chef persönlich zurückruft).
  3. Variablen - welche Felder stehen zur Personalisierung bereit?
  4. Kontext - Firmeninfos, Ablauf der Zusammenarbeit usw.
  5. Terminbuchungsregeln - z.B. Online- vs. Telefontermin.
  6. Gesprächsablauf - Einstieg, Verzweigungen, Weg zum Abschluss bzw. Termin.
  7. Einwände - wie reagiert die KI auf „zu teuer“, „kein Interesse“ usw.?
  8. Schwierige Aussprachen - wie soll die KI bestimmte Wörter aussprechen?

Es gibt kein „One Size Fits All“. Der Weg ist immer Trial and Error:

  • Starte mit einem ersten Prompt - per Vorlage oder über den KI-Prompt-Agenten, der Prompts nach aktueller Best Practice schreibt. Er generiert dir den kompletten Prompt entweder auf Basis deines eigenen Skripts oder anhand von Fragen, die er dir stellt.
  • Mache Testanrufe und beobachte, was gut läuft und was nicht.
  • Passe den Prompt an - manuell oder mit Hilfe des KI-Prompt-Editors, der dir auf Basis gemeldeter Anrufe Verbesserungen vorschlägt.
  • Geh live, lerne aus echten Gesprächen und wiederhole den Zyklus.